Achte ich auf mein Gefühl? Esse ich bis ich satt bin? Oder esse ich immer weiter, bis der Teller endlich leer ist? Kleine Kinder spucken den letzten Happen wieder aus, wenn sie satt sind. Ein erwachsener Mensch isst den Teller auf, bis ihm schlecht ist. Nach dem Motto “Morgen soll schönes Wetter werden” oder “Das können wir doch nicht wegschmeißen” bzw. “Das haben wir alles bezahlt”. Du darfst wieder lernen Kind zu sein, vergiss in diesem Punkt die Erziehung. Wenn du keine Lust hast zu essen oder die Lebensmittel dir nicht schmecken, dann iss sie auch nicht.
Ein weiterer Punkt ist: Wir verbinden viele Dinge mit Essen z.B. wenn es mir schlecht geht muss ich was essen, wenn es mir richtig gut geht esse ich, wenn ich was geleistet habe belohne ich mich mit essen.
Die Frage, die du dir stellen musst: Bringt mich dieses Verhalten an mein Ziel? Tu ich mir damit etwas Gutes? Werde ich dadurch gesünder? In der Ernährungsberatung sagen viele Kunden, dass sie damit kein Probelm hätten. Wenn du dein Verhalten aber mal in einer ruhigen Minute hinterfragst, wirst du festellen, dass viele “schlechte” Angewohnheiten schon völlig automatisiert sind.
Dein Körper gibt dir die Antworten auf die Fragen: Wie viel Nahrung tut dir wirklich gut? Was sagt deine Verdauung zu deiner Ernährung? Jedes Organ, sogar die Knochen, senden deinem Gehirn was sie benötigen. Du brauchst dich also nur selbst zu fragen: Was braucht mein Körper heute? Die meisten Menschen haben sich dieses Gefühl abgewöhnt. In der Ernährungsberatung stelle ich oft fest, dass die meisten Kunden eher von der Werbung, Sonderangeboten oder schönen Verpackungen geleitet werden, als von ihrem Bauchgefühl. Also was sagt dir dein Bauchgefühl?





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